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Grüße von den EF-Fahrten! (aktualisiert)

Sie ist momentan in ganz Europa unterwegs: Die EF (Jahrgangsstufe 10, Abi2019) des KWG. Hier ein paar aktuelle Gruppenbilder aus Prag, Ávila und Lille.

 

Titelbild: Schüler der EF in Prag (Tschechien) mit ihren Austauschschülern des Thomas-Mann-Gymnasiums in Prag.

 

Grüße von den EF-Fahrten! (aktualisiert)

Ávila (Spanien): 20°C und Sonnenschein

 

Grüße von den EF-Fahrten! (aktualisiert)

Die Fahrt nach Lille (Frankreich) - hier im europäischen Parlament in Brüssel (Belgien) vor der Teilnahme am "Bürgerparlament" zum 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge.

 

Grüße von den EF-Fahrten! (aktualisiert)

Die Austauschfahrt in Warschau (Polen) in einem Park.

 

Grüße von den EF-Fahrten! (aktualisiert)

Die Fahrt nach Brighton (England) - hier im Globe Theatre in London.

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Musikalisches Wiedersehen

Ehemalige des KWG gestalten Jazzfrühschoppen mit

Höxter (sos). Ein besonderes Geburtstagsgeschenk machen frühere und aktuelle Schüler ihrem König-Wilhelm-Gymnasium zu dessen 150-jährigem Bestehen. Sie formieren sich zu einem gemeinsamen Chor plus Bigband und gestalten am Sonntag, 21. Mai, einen beschwingten Jazzfrühschoppen für ehemalige Schüler, Eltern und Lehrer mit.

Dass musikbegeisterte Ex-KWG-Schüler sich mit Stimme oder Instrument ins Programm dieses Ehemaligentreffens einbringen können – diese pfiffige Idee der Musiklehrer Ralf Westermann und Mareen Bilstein stößt auf viel Gegenliebe: 60 Ehemalige haben sich bereits angemeldet. Sie lassen sich die einmalige Gelegenheit, wie früher im Schulchor oder in der Bigband mitzumachen nicht entgehen und holen voller Tatendrang ihre Bassgitarre oder die Trompete von früher hervor. »Dabei wird manche Erinnerung wach«, sagt Ralf Westermann.

Die Musiker unter den Ehemaligen erhalten auf Wunsch zur Vorbereitung die Noten und treffen sich dann am Samstag, 20. Mai, zum gemeinsamen Probenworkshop. Zwischen den Probenphasen können die Ehemaligen bei Hausführungen ihre alte Schule erkunden. Am Abend schließt sich die Mitgliederversammlung des Fördervereins »Omnibus« an.

Am Sonntag, 21. Mai, haben die besonderen Schülerensembles dann von 11 Uhr an ihren großen Auftritt. »Im Mittelpunkt steht die Freude an der Musik«, betont Ralf Westermann. Passend zur Wiedersehensfreude präsentieren die Musiker ein beschwingtes Programm. Der Chor intoniert leichte Jazz- und Popsätze, die Big-Band spielt einen Querschnitt aus Jazzstandards und rockigeren Arrangements. Locker und ungezwungen soll die Atmosphäre sein. Dem entsprechend wird die Aula in Jazzclub-Manier bestuhlt.

Der »Quellenhof« Bruchhausen übernimmt die Bewirtung mit Gegrilltem, Salaten und anderen Köstlichkeiten. Um den Getränkeverkauf kümmern sich Mitglieder der Schulgemeinde.

Die Anmeldefristen sind noch nicht abgeschlossen: Musiker können sich bis zum 31. März anmelden. Die Zuhörer unter den Ehemaligen haben bis zum 30. April Zeit. Anmeldeformulare finden sich auf der Homepage www.kwg-hoexter.de.

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"Die Physiker" feiern Premiere im KWG

Nächste und letzte Vorstellung: Dienstag, 21.03.2017, 19:00 Uhr  der Eintritt ist frei.

Eine rundum gelungene Premiere bot die Theater-AG des KWG am heutigen Freitagabend in der KWG-Aula. Nach mehrwöchigem Proben und einem Probenwochenende in Silberborn konnte das 16köpfige Ensemble heute endlich Premiere feiern.

 

Um herauszufinden, wie viel Verantwortung die Wissenschaft für die Konsequenzen ihrer Forschung trägt, begibt sich die Theater-AG des KWG unter Leitung von Christiane Mecking dieses Frühjahr in ein Irrenhaus. In dem wunderbar komischen Drama "Die Physiker", 1961 von Friedrich Dürrenmatt geschrieben, machen drei scheinbar irre Patienten durch eine Mordserie auf sich aufmerksam. Doch schon bald stellt sich heraus, dass Dürrenmatt keinesfalls einen einfachen Krimi für die Bühne geschrieben hat. Denn was, wenn diese Irren in Wahrheit hochbegabte bis geniale Wissenschaftler und ihre Mordmotive ganz anderer als krimineller Natur sind?
Es wird also spannend! Und bei aller Komik bleibt einem manchmal das Lachen im Halse stecken. Das Stück hat seit seiner Entstehung während des Kalten Krieges nichts an Bedeutung und Aktualität verloren.
Wir wünschen Ihnen/Euch vor allem einen vergnüglichen, aber auch zum Nachdenken anregenden Abend.

Carlotta Mindermann

 

 

In den Rollen:

Fräulein Dr. Mathilde von Zahnd Céline Daubert
Oberschwester Marta Boll Sarah Flotho
Krankenschwester Monika Stettler Carlotta Mindermann
Oberpfleger Uwe Sievers Johannes Grimm
Pfleger McArthur Dario Bohms
Pfleger Murillo Luc Nolting
Patient Herbert Georg Beutler, genannt Newton Moritz Warneke
Patient Ernst Heinrich Ernesti, genannt Einstein Meinhard Sonnemann
Patient Johann Wilhelm Möbius Sebastian Jäger
Missionar Oskar Rose Moritz Warneke
Frau Missionar Lina Rose (geschiedene Möbius) Anne Panten
Tochter Marie-Luise Lara Denziol
Tochter Johanna-Charlotte Mary-Lu Menne
Tochter Karla-Sophie Dinah Krause
Kriminalinspektorin Ricarda Voß Annika Weisenburger
Polizist Blocher (mit einverleibtem Guhl) Johannes Grimm

Regie: Christiane Mecking

Bühnenbild: Familie Flotho

 

"Die Physiker" feiern Premiere im KWG

 

"Die Physiker" feiern Premiere im KWG

 

"Die Physiker" feiern Premiere im KWG

Fotos: Liborius Schmidt (Abi2017)

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»Eine Schule mit Zukunft«

König-Wilhelm-Gymnasium feiert 150-jähriges Bestehen mit Festakt

Höxter(WB). NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat gestern Nachmittag dem König-Wilhelm-Gymnasium in Höxter zum 150-jährigen Bestehen gratuliert. Zum Festakt kamen rund 300 geladene Gäste in die Schule.

Die Ministerin dankte Schulleitung und Lehrern für die pädagogische Arbeit und dafür, dass die Schule immer mit der Zeit gegangen sei. Besonders hob Löhrmann das Engagement des König-Wilhelm-Gymnasiums bei der Inklusion hervor. »Was sie in diesem Bereich leisten, ist wirklich beeindruckend«, sagte die Ministerin. So arbeite das Gymnasium in einem landesweiten Arbeitskreis mit. »Dafür möchte ich Ihnen meine Wertschätzung aussprechen. Wir sind auf Ihre Erfahrungen aus der täglichen Praxis angewiesen«, sagte Löhrmann an die Adresse des Kollegiums. Die Ministerin sieht in dem Höxteraner Gymnasium »eine Schule mit Zukunft, die auch in 150 Jahren noch eine Zukunft haben wird.«

Schulleiter Georg Wieners hatte in seiner Begrüßung zuvor bekannt gegeben, dass sich für das kommende Schuljahr 88 Fünftklässler angemeldet haben. Er wies auf die wechselvolle Geschichte des Gymnasiums hin, das auf den Tag genau – nämlich am 12. März 1867 – gegründet worden ist. Zunächst habe es den Namen »Evangelisches Städtisches Progymnasium« getragen. 1871 sei es nach dem damaligen preußischen König Wilhelm, dem späteren deutschen Kaiser Wilhelm I. benannt worden. Den Namensgeber des Gymnasiums stellten die Lehrer Thomas Klocke und Christoph Heger gestern ein einem szenischen Spiel vor. Zunächst war das Gymnasium in einem Haus am Markt untergebracht, 1912 erfolgte der Umzug an die Bismarckstraße (das Gebäude beherbergt heute die Kreisverwaltung), ehe 1973 der Neubau am Bielenberg bezogen wurde.

Die Schule feiert ihr Jubiläumsjahr unter dem Motto »Zukunft braucht Geschichte«. Dieses griff der frühere Bundesminister Klaus Töpfer in seiner Festrede auf. Töpfer selbst hatte 1959 am König-Wilhelm-Gymnasium sein Abitur abgelegt. 1945 war der CDU-Politiker als schlesischer Flüchtling nach Höxter gekommen und wurde zunächst in dem Haus am Markt einquartiert, in dem Jahrzehnte zuvor die ersten Höxteraner Gymnasiasten unterrichtet wurden. Er ermunterte die heutigen Schüler, einer »Renationalisierung« etwas entgegenzusetzen und nach dem Abitur ins Ausland zu gehen. Das qualifiziere sehr. »Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben«, zitierte Töpfer Alexander von Humboldt.

Zudem bat der 79-jährige frühere Bundesumwelt- und Bundesbauminister die Gymnasiasten, sich nicht mit Alternativlosigkeiten abzugeben, sondern die Zukunft selbst zu gestalten. »Zukunft wird von uns möglich gemacht und Alternativen sind der Kern der Freiheit«, sagte er. Die Schule müsse sich dabei den Herausforderungen der Zeit stellen, die Kinder und Jugendlichen mit moderner Technik (Stichwort Big Data) vertraut machen und sie Sprachen lehren.

Das Orchester des König-Wilhelm-Gymnasiums und der Musikschule unter der Leitung von Eva Greipel-Werbeck umrahmte die Feierstunde in der Aula. Einen Tanz führte der Sportkurs der Jahrgangsstufe Q1 auf.

 

Titelbild: Heißen NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann in Höxter willkommen (von links): Landrat Friedhelm Spieker (KWG-Abiturient 1974), Bürgermeister Alexander Fischer, Schulleiter Georg Wieners und Festredner Prof. Klaus Töpfer (KWG-Abiturient 1959).

»Eine Schule mit Zukunft«

Lehrer Christoph Heger als König Wilhelm von Preußen, Namensgeber der Höxteraner Schule.

Text und Fotos: Marius Thöne - Westfalen-Blatt vom 13.03.2017

 

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Schüler vs. Eltern

Fit in den Frühling: Unter diesem Motto sind Kinder und Eltern der 7a jetzt in der Sporthalle am KWG zur Klassenolympiade gegeneinander angetreten. Das sportliche Event erlebte an diesem Samstagmorgen Anfang März eine kurzweilige zweite Auflage. Klassenpflegschaftsvorsitzende Katja Held begrüßte zwei hochmotivierte Teams.


Nach dem klaren Sieg der Kinder beim ersten Sportfest 2016 hatten sich die Eltern vorgenommen, dieses Mal zu gewinnen und damit den 1:1-Ausgleich zu schaffen. "Zieht Euch warm an. Heute holen wir den Pokal", riefen sie der Klassengemeinschaft augenzwinkernd zu.

Natürlich hatten die Mütter und Väter - wenngleich der Punkte-Abstand zu den Kindern nicht haushoch war - am Ende keine Chance. Verstärkt durch ihre Geschwister, sicherten sich die Mädchen und Jungen souverän den Sieg. Beim "Mattenrennen" lagen sie meilenweit vorne. Da nutzte es auch nichts, dass die Eltern und die beiden Klassenlehrerinnen Nadine Ziemann und Sarah Kohnert auf den Pedalos ein wenig flotter waren. Seilchenspringen, Tauziehen und Ballsport rundeten die Palette der olympischen Disziplinen ab.

Getreu der olympischen Devise "Dabei sein ist alles" freuten sich Eltern und Klassenlehrerinnen, als die beiden Trainer Lutz Pammel und Bernd Kessenich dem siegreichen Team schließlich den verdienten Pokal übergaben. Zur Stärkung nach dem Sport gab es köstliche Pizza. "Im nächsten Schuljahr starten wir wieder durch", nahmen sich Eltern und Kinder vor.

 

Schüler vs. Eltern

gemeinsames Aufwärmen zu Beginn

 

Schüler vs. Eltern

Begrüßung durch Frau Held

 

Schüler vs. Eltern

Team "Eltern"

 

Schüler vs. Eltern

Team "Klasse 7a"

 

Schüler vs. Eltern

Strahlende Sieger: Die Klasse 7a

 

Schüler vs. Eltern

 

Text und Fotos: Sabine Robrecht

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Top-Platzierungen beim Internet-Teamwettbewerb Französisch 2017

Das KWG Höxter hat in diesem Jahr erstmals mit vier Lerngruppen am Internet-Team-Wettbewerb Französisch anlässlich des Jahrestages der Unterzeichnung des Elyséevertrages teilgenommen. Und alle Gruppen haben gute Platzierungen erreicht.
 
Einige Informationen zum Wettbewerb:
Es handelt es sich um einen vom Cornelsen Verlag und dem Institut français Deutschland organisierten Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler an einem festgelegten Wettbewerbstag in Gruppenarbeit Fragen zu Frankreich und der Frankophonie lösen. Hierzu erhalten sie auf den Fragebögen Hinweise zu Internetseiten und Recherche-Tipps.
Der Internet-Teamwettbewerb steht unter dem Motto „Vielfalt ist unsere Stärke: unis dans la diversité.“ und findet anlässlich des Jahrestags der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages, der am 22. Januar 1963 als deutsch-französischer Freundschaftsvertrag von Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle unterzeichnet wurde, statt.
Unterstützt wird der Internet-Teamwettbewerb von TV5Monde, Arte, der VdF sowie den Kultusministerien der Länder.
Der Wettbewerb findet jedes Jahr in Nordrhein-Westfalen, in allen anderen Bundesländern alle zwei Jahre statt.
Auf der Website www.22janvier.de finden Sie eine Rangliste pro Level und die Gewinner des diesjährigen Internet-Teamwettbewerbs.
 
Zur Platzierung unserer Lerngruppen:
Level 1: Kurs Jgst. 6 (ZM) Platz 22 von insg. 100 Teilnehmern
Level 2: Kurs Jgst. 7 (KH) Platz 13 von insg. 95 Teilnehmern
Level 3: Kurs Jgst. 9 (ZM) Platz 12 von insg. 136 Teilnehmern
Level 4: Kurs Jgst. 12/Q2 (KH) Platz 34 von insg. 90 Teilnehmern
 
Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Platzierungen!
 
Text: Nadine Ziemann

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Ganz Höxter schraubt Deckel ab

Klasse 7a des KWG startet Sammelaktion im Kampf gegen Kinderlähmung

Es dreht sich was in Höxter – und zwar an den Schraubverschlüssen abertausender Getränkeflaschen. Deren Plastikdeckel können nämlich Kinderleben retten. Deshalb folgen viele Höxteraner dem Aufruf der Klasse 7a des König-Wilhelm-Gymnasiums (KWG), von leeren Flaschen die Deckel abzuschrauben und diese zu sammeln.

Als Klassenlehrerin Sarah Kohnert den Kindern das Deckel-Projekt ans Herz legte, ahnten weder sie, noch die Kinder, welch große Kreise ihre Initiative ziehen würde. »Wir sind überwältigt von dieser breiten Unterstützung«, freut sich die Französisch- und Sportlehrerin.

Konkret geht es bei der Hilfsaktion um den Kampf gegen die Kinderlähmung (Polio). In Nigeria, Pakistan und Afghanistan ist diese unheilbare Infektionskrankheit noch nicht ausgerottet. Das einzige, was hilft, sind Impfungen. Um sie zu finanzieren, hat sich 2014 in Nürnberg der Verein »Deckel drauf« gegründet: Er sammelt Verschlüsse, verkauft diese an Recycling-Betriebe und unterstützt mit dem Erlös die Rotary-Kampagne zur Ausrottung der Polio.

In diese Hilfsoffensive ist die KWG-Schulklasse eingestiegen. Und die Höxteraner können ganz unkompliziert mithelfen. »500 Deckel reichen zur Finanzierung einer Schluckimpfung gegen Polio«, informiert Flora Pammel aus der 7a. Das erscheint auf den ersten Blick viel. Die Zahl kommt aber schnell zusammen. Getränkeflaschen, Tetrapaks für Saft oder Milch – überall im Haushalt warten Plastikverschlüsse darauf, abgeschraubt zu werden. »Kleiner Dreh – Große Hilfe«: Der Slogan des Vereins ist den Schülern ein Herzensanliegen: »Wer sammelt, kann Kinderleben retten. Das sollte es uns wert sein, die zwei Sekunden für das Abschrauben aufzubringen«, sagt Anne Hartenstein. »Pfandflaschen behalten auch ohne Deckel ihren vollständigen Wert«, gibt Klassenkameradin Chiara Schata einen wichtigen Hinweis.

In allen Klassen ihrer Schule haben die Mädchen und Jungen der 7a selbst gestaltete Sammelboxen aufgestellt. Die Schüler befüllen sie fleißig. »Jetzt bringen wir weitere Boxen in Geschäfte und Supermärkte«, erzählt Emily Henke. Am Freitag schwärmten die Schülerinnen und Schüler mit vielen Kisten zu mehreren Läden aus. Die Boxen stapelten sich zuvor im Klassenzimmer. »Die Hauptschule sammelt auch für uns mit«, erzählt Alicija Gittel freudestrahlend. »Wir können vielleicht auch im Krankenhaus nachfragen«, hat Sofia Koulouris spontan eine Idee. Die Klasse sprudelt vor Tatkraft – immer wieder neu beflügelt von der riesigen Resonanz.

Die große Sammelfreude der Höxteraner lässt sich schon jetzt eindrucksvoll quantifizieren: 20 Kilogramm Deckel sind bereits zusammengekommen. Jeder einzelne Verschluss wiegt zwei Gramm. »Wir haben also ungefähr 10 000 Deckel«, sagt Hagen Speith. Eine Impfung »kostet« 500 Deckel. »Wir haben also schon 20 Kindern ein Leben ohne Kinderlähmung ermöglicht«, strahlt Sofia. Bis zu den Sommerferien werden viele weitere dazu kommen, ist die Klasse zuversichtlich. Bis dahin sammeln die Schüler weiter.

Die vielen Verschlüsse bringen sie zu einem Recyclinghof nach Holzminden, bei dem der Verein »Deckel drauf« eine Abgabestelle eingerichtet hat. Die ambitionierten Siebtklässler hoffen, dass viele Menschen weiter drehen: »Es ist einfach, zu helfen. Jeder kann mitmachen. Es lohnt sich. Gemeinsam können wir Kinderleben retten.«

Abgabestellen:   

    • REWE-Supermärkte
    • Netto
    • Kaufland
    • Getränkemarkt VollGut
    • Stern-Markt
    • Markant (Ottbergen)
    • Café Pammel
    • Caféteria des Krankenhauses
    • Parfumerie Manegold
    • Westfalenblatt-Geschäftsstelle




Internetseite des Dachprojekts: www.deckel-gegen-polio.de



Text und Foto: Sabine Robrecht - Westfalenblatt vom 25.02.2017

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Förderpreis Klassik geht nach Höxter

Mozarts Oper "Die Hochzeit des Figaro" als Mittelpunkt eines groß angelegten Projektes für und mit Schülern und Geflüchteten: Diese Initiative der Musikschule Höxter um ihren Leiter Martin Leins ist soeben mit dem "Förderpreis Klassik" ausgezeichnet worden.

Die Jury, die dem Projekt den mit 3.000 Euro dotierten ersten Preis zuerkannte, lobte den integrativen Ansatz des Projektes, das viele Menschen in den Kreisen Höxter und Holzminden einbezog, sowie die starke und positive Außenwirkung der Workshops, der eigens gegründeten Projekt-Ensembles und der abschließenden Aufführungen.


Kinder und Jugendliche für klassische Musik begeistern: Das will der "Förderpreis Klassik", den die Philharmonische Gesellschaft OWL im 25. Jahr ihres Bestehens in Kooperation mit der Neuen Westfälischen, der Lippischen Landes-Zeitung und dem Haller Kreisblatt zum zweiten Mal ausgelobt hat. Ausgezeichnet werden Initiativen, die gleichermaßen innovativ wie nachhaltig sind. Beides sah die Jury um Herzog Viktor von Ratibor, Vorsitzender der Philharmonischen Gesellschaft OWL, mit Blick auf das Mozart-Projekt der Musikschule Höxter als im hohen Maße gegeben an.


Der zweite, mit 2.000 Euro dotierte Preis geht an den Grundschulverbund Freiligrathschule-Remmighausen in Detmold, der das Kindermusical "Felicitas Kunterbunt" als gesamtschulisches Projekt erarbeitete und erfolgreich zur Aufführung brachte. Mit dem dritten Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist, wird eine innovative Art der Frühförderung ausgezeichnet: Kreiskantorin Johanna Seitz unterrichtet in der Lukaskirche Belke-Steinbeck (Kreis Herford) Kinder aus dem benachbarten Kindergarten auf der Orgel.


Insgesamt hatten sich acht Initiativen und Einrichtungen um den "Förderpreis Klassik" 2017 beworben. Der fünfköpfigen Jury gehörten neben ihrem Vorsitzenden Herzog Viktor von Ratibor außerdem Thomas Trappmann, Geschäftsführer der Philharmonischen Gesellschaft OWL, sowie deren Vorstandsmitglieder Ulrich Kahmann und Martin Christian Vogel an. Die beteiligten Zeitungen wurden in der Jury durch Barbara Luetgebrune (Lippische Landes-Zeitung) vertreten. Überreicht werden die Preise beim von der Philharmonischen Gesellschaft ausgerichteten OWL-Familien-Musikfest am 18. Juni in Bad Lippspringe.

 

Neue Westfälische vom 25.01.2017

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