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Endlich wieder Schüleraustausch mit Frankreich – KWG-Schülerinnen und Schüler in Corbie

Vom 10. Bis zum 17.05.2019 fand nach langer Zeit wieder ein Schüleraustausch des KWG mit Frankreich statt. Es war das erste Mal ein Austausch mit dem Collège Saint-Colette in unserer Partnerstadt Corbie. Am Freitag am frühen Morgen fuhr der Bus mit einer Gruppe von 17 Schülerinnen und Schülern los in Richtung Corbie.
Nach einer neunstündigen Busfahrt kam der Bus endlich in Corbie an. Dort wurden wir sehr freundlich begrüßt. Es gab Macarons, Kuchen und Orangensaft, um sich nach der anstrengenden Busfahrt erst einmal zu stärken. Wir hatten Zeit, um unsere Gastfamilie zunächst ein bisschen kennenzulernen, bevor wir uns in die Familien begaben. In den Familien angekommen, gab es für viele ein typisch französisches Abendessen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Essgewohnheiten sich von den deutschen sehr unterscheiden. Es wird in der Regel erst ziemlich spät gegessen, das bedeutet meistens erst so gegen ungefähr 20.00 Uhr oder 21.00 Uhr am Abend. Dabei gibt es zunächst ein paar Knabbereien, wie Chips, bevor das eigentliche Abendessen serviert wird. Es gibt mehrere kleinere Gänge, wodurch das Abendessen auch sehr lange dauert.
Das Wochenende wurde dann in den Familien verbracht. Unsere Gastfamilien überlegten sich tolle Dinge für uns, um uns die Gegend um Corbie ein bisschen zu zeigen. Am Montag fing dann auch für uns die Schule an. Wir haben uns alle sehr gefreut, uns nach dem Wochenende wiederzusehen und haben uns erst einmal über unsere Erlebnisse ausgetauscht, bevor es dann mit unseren Austauschschülern in den Unterricht ging. Der Unterricht unterscheidet sich sehr von dem in Deutschland. Während in Deutschland die mündliche Mitarbeit sehr viel zählt, wird in den französischen Schulen meistens einfach nur das aufgeschrieben, was der Lehrer erzählt. Nach zwei Stunden Unterricht wurden wir im Rathaus noch einmal offiziell begrüßt. Nach dieser freundlichen Begrüßung wurde dann in der Kantine gemeinsam gegessen und die Pause zusammen verbracht. Die Mittagspause dauert (anders als in Deutschland) zwei Stunden. Wir hatten alle sehr viel Spaß dabei, uns mit den französischen Schülerinnen und Schülern über die Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich auszutauschen. Nach weiteren zwei Stunden Unterricht ging es zurück in unsere Gastfamilien. Am nächsten Tag stand ein Besuch in Amiens an. Wir besichtigten zunächst die Kathedrale, die das Zentrum Amiens bildet und übrigens doppelt so groß ist wie Notre Dame in Paris, und machten in einem Park ein gemeinsames Picknick. Danach bekamen wir eine Stadtführung, in der wir viel über die Geschichte von Amiens lernten.
Den Höhepunkt unserer Reise bildete aber auf jeden Fall der Besuch in Paris, der am nächsten Tag anstand. Viele von uns waren noch nie in Paris und waren von dem Anblick des Eiffelturms überwältigt. Wir bekamen zunächst einmal Zeit viele Fotos vor diesem beeindruckenden Bauwerk zu machen. Danach machten wir einen langen Fußmarsch durch Paris und besichtigten noch den Arc de Triomphe (den Triumphbogen), bevor wir Zeit hatten, die Avenue des Champs-Elysées auf eigene Faust zu erkunden. Schließlich stand eine Bootsfahrt auf der Seine an, wo wir noch einmal die berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Paris zu sehen bekamen. Nach einem weiteren Stopp bei Souvenirläden war auch dieser wunderschöne Tag zu Ende.
Am letzten Tag unseres Besuches hatten wir das letzte Mal französischen Unterricht. Nach vier Stunden Unterricht und einer gemeinsamen Mittagspause, bekamen wir noch eine Stadtführung von Corbie, bei der wir auch viel über die Zusammenhänge von Corvey und Corbie lernten. Am nächsten Tag fiel uns der Abschied von unseren Austauschschülern und deren Familien sehr schwer. Aber wir freuten uns auch sehr, nach einer langen Busfahrt von fast 12 Stunden unsere Familien und Freunde wiederzusehen.
Als abschließendes Fazit kann man sagen, dass alle 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Austausches den Aufenthalt sehr genossen haben und es jeder Zeit wieder machen würden. Natürlich gab es auch schwere Momente, vor allem an dem ersten Wochenende, welches wir allein bei unseren Gastfamilien verbrachten und das Heimweh zwischendurch mal aufkam. Aber bei allen haben die glücklichen Momente überwogen und alle haben eine schöne Zeit in Frankreich verbracht. Jetzt freuen wir uns auf den Gegenbesuch „unserer Franzosen“ im nächsten Jahr.

Greta Albers, Klasse 8c

Ganz herzlich dankt das KWG der Stadt Höxter, die uns mit einer großzügigen Spende finanziell unterstützt hat.

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Endlich wieder Schüleraustausch mit Frankreich – KWG-Schülerinnen und Schüler in Corbie