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Wenn Ausgrenzung einsam macht! Mobbing - Präventionsveranstaltung für die Klassen 5 und 6

Gibt man bei Google die beiden Schlagwörter „Schule und Mobbing“ ein, werden dort unglaubliche 7.850.000 Treffer angezeigt. Unter dieser hohen Zahl können sich viele überhaupt nichts vorstellen, doch andererseits benennen zahlreiche Schüler aller Schulformen Mobbingerfahrungen. Um den Blick auf dieses Problem nicht zu verschließen, ist es im Rahmen der Mobbing-Prävention am KWG und durch eine großzügige finanzielle Unterstützung des Fördervereins Omnibus e.V. gelungen, den Weimarer-Kultur-Express mit dem Stück „Sag Nein zu Mobbing - Wenn Ausgrenzung einsam macht“ zu engagieren.
Den beiden Schauspielerinnen Eva und Michaela ist es gelungen, mithilfe des interaktiven Theaterstückes sehr lebendig zu zeigen, wie Mobbing entstehen kann und wie es sich für die einzelnen Personen anfühlt. Die Zuschauer aus der Unterstufe wurden in den Bann der Geschichte gezogen und fieberten mit. Sie erkannten anhand der Aufführung, dass Mobbing viele Gründe haben kann und dramatische Auswirkungen auf die Beteiligten hat. 
Das Theaterstück handelt von den beiden fiktiven Mädchen Franzi und Laura. Franzi fühlt sich von ihren Eltern vernachlässigt und ist deswegen neidisch auf ihre Mitschülerin Laura, die aus einem behüteten Elternhaus kommt. Doch es bleibt nicht beim Neid, denn Franzi beginnt, Laura zu ärgern. Die Mobbinghandlungen werden im Laufe des Stücks intensiver und das Opfer der Mobbinghandlung verliert sein Selbstvertrauen und beginnt an sich selbst zu zweifeln. Dies wird verstärkt durch die Erfahrung, dass Lauras Mitschüler dabei nicht helfen, gemeinsam gegen Franzi vorzugehen, sondern das Mobbing-System durch Lachen und Tuscheln unterstützen. Nach etlichen Wochen, in denen Laura unter Mobbing und Cybermobbing leiden musste, endet die Aufführung, indem Laura nun Mut zeigt und sich gegen Franzi wehrt. Mithilfe des Stilmittels „Innerer Monolog“ der Mädchen zeigt das Theaterstück sehr deutlich, wie sich die einzelnen Personen eigentlich fühlen.
Beim Nachgespräch mit den Schauspielerinnen konnten die Schülerinnen und Schüler wichtige Fragen stellen und es wurde diskutiert, wie man bei Mobbing vorgehen oder wo man Hilfe suchen kann, damit alle Kinder Spaß an der Schule haben. Das Thema „Mobbing“ wird durch das Beratungsteam und den Schulsozialarbeiter im Rahmen eines Projekttages wieder aufgegriffen und vertieft.
Zuletzt gab es von den Schauspielerinnen noch einen wichtigen Appell an das Publikum: Wehrt Euch, wenn Ihr gemobbt werdet und helft anderen, die gemobbt werden!

Allison Bunzel

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