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Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 gestalten den internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Forum Jacob Pins

Am 27. Januar jährte sich zum 75. Mal der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Soldaten der Roten Armee. Ein deutsches Konzentrationslager auf polnischem Boden, welches wie kein anderes für den systematischen und unerbittlichen Mord an europäischen Juden steht. Auschwitz gilt als DAS Symbol der Shoah.
Ein Ort, den ein Teil des Zusatzkurses Geschichte im Rahmen einer Kursfahrt Anfang Oktober vergangenen Jahres besuchte. Ein Ort, den man nicht ohne prägende Erinnerungen verlassen konnte: Schuhe, Haare und Koffer der unzähligen Opfer; ein Gefängnis, in denen die Menschen auf unvorstellbare Weise gequält und gefoltert wurden. Alles Beweisstücke des Terrors.
Das beklemmende Gefühl auf der Rampe zu stehen, auf der über Leben und Tod von Millionen Menschen entschieden wurde, lässt sich nicht so schnell vergessen. Zurück bleibt die Unbegreiflichkeit, wie Menschen anderen Menschen so viel Leid zufügen konnten.
Auschwitz hat ihr Bewusstsein für die Shoah nachhaltig geprägt. Aus diesem Anlass fokussierte sich der Schülerbeitrag auf diese Stätte, in der auch 32 Bürger Höxters und Umgebung - weit entfernt von der Heimat - auf grausame Weise ihres Lebens beraubt wurden.
Aus der Geschichte lernen, Verantwortung übernehmen, den Geschichten ein Gesicht geben, Erinnerungen wach halten. Mit diesem Anspruch hat der Kurs am Montagabend im voll besetzten Saal des Jacob-Pins-Forums an die nach Auschwitz deportierten Juden sowie Sinti und Roma gedacht und sie vor der Vergessenheit bewahrt.
Denn im Talmud heißt es bereits:
Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist…

Text: Zusatzkurs Geschichte Jahrgangsstufe 12 bei Frau Löwen
Foto: Anna Löwen